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Wikipedia:Auskunft/Archiv/2010/Woche 50

Den Hauptautor des Artikels Heinrich von Hügel erreichst Du, indem Du auf Heinrich von Hügel klickst, dann oben auf Versionsgeschichte. Du suchst den Autor mit den meisten Bearbeitungen, klickst auf dessen Namen und dann links auf „E-Mail an diesen Benutzer“. --Rôtkæppchen68 18:10, 19. Dez. 2010 (CET)
Für Email-Kontakt musst du als Benutzer der Wikipedia angemeldet sein. Du kannst aber Benutzer:SDoderer auch einfach was auf seine Diskussionsseite schreiben, gestern war er noch aktiv. Grüße 85.180.194.125 18:16, 19. Dez. 2010 (CET)

stromzaun unter wasser

Ist es möglich einen Drahtzaun/Stahlgitter im Wasser unter Stom zu setzen? (In einem Spionageroman, den ich vor längerer Zeit las, hatte ein verrückter Wissenschaftler den Eingang einer Unterwasserhöhle mit einem elektrischen Stahlgitterzaun abgesichert.) Ist sowas überhaupt möglich? Wenn ja: besser Gleichstrom oder Wechselstrom? Wie weit könnte jmd an so einen Zaun heranschwimmen, ohne einen elektr. Schlag zu bekommen? Wie hoch wäre der Stromverbrauch? --79.197.76.49 18:14, 19. Dez. 2010 (CET)

Nein. --El bes 18:19, 19. Dez. 2010 (CET)
(PA) Wissenschaftler sind nicht "verrückt", sie denken nur anders als andere Loite, und dabei kann Erstaunliches herauskommen. Geezernil nisi bene 18:35, 19. Dez. 2010 (CET)
hehe - zwar kein Starkstrom aber immerhin... guter Link :) --79.197.76.49 19:34, 19. Dez. 2010 (CET)
Gibt es nicht auch diese Hai-Shocker, die mit Stromschlägen funktionieren? Stahlzaun, Kontaktauslöser, Shock! MUAHAHAHAAAA! Geezernil nisi bene 18:44, 19. Dez. 2010 (CET)
Das müsste in jedem Fall Wechselstrom (hochfrequent?) sein, da Du sonst eine große Elektrolysezelle baust. Aber auch Wechselstrom wird Korrosion an den Elektroden nicht vollständig verhindern. Der Stromverbrauch hängt vom Widerstand der Anordnung ab, also Länge, Höhe und Abstand der Elektroden, sowie von der Betriebsspannung und vom Salzgehalt und damit der Leitfähigkeit des Wassers. Und je höher Du die Betriebsspannung machst, desto weniger nah kann man heranschwimmen. --Rôtkæppchen68 18:51, 19. Dez. 2010 (CET)

Soldatenlied

Wie entstand das Lied: Wenn die Soldaten durch die Stadt marschieren? --87.179.196.102 19:55, 19. Dez. 2010 (CET)

Möglicherweise haben Aliens es uns mitgebracht. Oder jemand hat es eines Abends bei Kerzenschein komponiert. --Sr. F 21:21, 19. Dez. 2010 (CET)
Hier steht, daß es: "Aus der 1839 in Breslau uraufgeführten Posse "Die Seeräuber" von A. Cosmar" stammt. -- Wiprecht 21:22, 19. Dez. 2010 (CET)

Pille

guten abend auf der verpackung der einzelnen anti babypillen ist doch hinter jeder pille der tag an dem sie eingenommen werden soll aufgedruckt. also montag dienstag usw. was passiert wenn man die reihenfolge durcheinander bringt und am z.b. am montag die pille rausnimmt wo eigentlich freitag draufsteht? hat das irgendwelche auswirkungen? danke--SuburbanZombie 20:08, 19. Dez. 2010 (CET)

Das sollte in der Packungsbeilage stehen. --Rôtkæppchen68 20:11, 19. Dez. 2010 (CET)
Siehe auch hier. --91.52.226.165 20:12, 19. Dez. 2010 (CET)
(BK) Montags-Pillen wirken nur an Montagen, Freitags-Pillen nur freitags.
Nein, war Scherz: Du musst nur aufpassen, dass es auch wirklich die gleiche Pille ist - bei manchen Präparaten gibt es welche mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen für den Anfang oder das Ende des Zyklus; die sind dann aber auch auf der Folie oder der Pille selbst anders gekennzeichnet. --Snevern (Mentorenprogramm) 20:15, 19. Dez. 2010 (CET)

@rotkaeppchen es steht nicht in der packungsbeilage

@snevern in deinen infos habe ich nichts drüber gefunden--SuburbanZombie 20:17, 19. Dez. 2010 (CET)

Dann gehe für diesen Zyklus sicherheitshalber davon aus, dass die Pille nicht richtig wirkt. Benutze andere Verhütungsmethoden zusätzlich. Oder geh in die Apotheke und frage da konkret nach, mit dem Namen der Pille, die du benutzt. --Sr. F 20:20, 19. Dez. 2010 (CET)
In "meinen Infos"? Welche Infos?
Wenn die Pillen alle die gleiche Form/Farbe haben und der Blister nicht in verschiedene Zonen unterteilt ist (zum Beispiel die erste oder letzte Woche anders gefärbt), dann sind alle Pillen gleich - und dann kannst du (naja, nicht wirklich du - aber diejenige, die sie nimmt) auch mal eine Montags- gegen eine Freitagspille tauschen. --Snevern (Mentorenprogramm) 20:34, 19. Dez. 2010 (CET)
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oh sry snevern war bk hab mich verlesen tut mir leid und danke für deine hinweise--SuburbanZombie 20:45, 19. Dez. 2010 (CET)

also alle pillen sehen exakt gleich aus und es gibt auch sonst keine auffälligkeiten der verpackung in der packungsbeilage steht auch nix ich geh jetzt mal davon aus das es egal ist werde aber noch in einer apotheke nachfragen danke für die hilfe grüße--SuburbanZombie 21:23, 19. Dez. 2010 (CET)
Antibabypille beantwortet die Frage so einigermaßen: Normalerweise wird drei Wochen lang die Pille genommen, dann eine Woche nicht, um eine Regelblutung zu erhalten. Es gibt aber Pillen, die immer genommen werden, die haben halt 21 wirksame und 7 Placebos, aus Komfortgründen, damit man (ok in dem fall eher Frau) halt nicht groß im Kalender markieren muss, sondern einfach jeden Tag, die entsprechend markierte nimmt. --62.226.209.23 02:02, 20. Dez. 2010 (CET)

Wie funktionieren Flughafenscanner?

Womit werden eigentlich die Koffer an der Sicherheitskontrolle durchleuchtet? Roentgengeräte (Strahlung?!) können das doch nicht sein? Der Artikel Sicherheitskontrolle gibt leider nichts brauchbares her. Holstenbär 23:23, 19. Dez. 2010 (CET)

Dann schau mal hier --91.52.225.54 23:29, 19. Dez. 2010 (CET)
P.S.: Im Artikel Sicherheitskontrolle steht doch "Das Gepäck wird heute zumeist mit technischen Geräten untersucht (z. B. Röntgenstrahlen und Metalldetektoren).". Vielleicht liest der Kollege in Zukunft mal genauer. --91.52.225.54 23:35, 19. Dez. 2010 (CET)
Ist das so schlimm wenn die Kinder deines Koffers geringfügige Erbschäden bekommen?--87.158.177.90 23:31, 19. Dez. 2010 (CET)

Wie war das noch, es gibt keine dummen Fragen, es gibt nur.. Ach, egal. Holstenbär 23:42, 19. Dez. 2010 (CET)

E-Book-Software

Ist es ein süßer Traum oder gibt es eine Software für Windows (7), mit der sich gängige Formate von PDF bis ePub brauchbar darstellen lassen? Und wenn es ganz verwegen sein darf: auch noch die digitale Bibliothek, Zeno und Gutenberg. Ich habe so etwas noch nicht gefunden. Rainer Z ... 20:53, 16. Dez. 2010 (CET)

Sowas würde mich auch interessieren. Ich frag mich eh, weshalb es noch kein Containerformat für Textinformationen gibt - ähnlich wie avi, das ja auch die unterschiedlichsten Film-Formate enthalten kann. Falls Du jemals sowas findest, wär ich für eine Info dankbar. Chiron McAnndra 21:04, 16. Dez. 2010 (CET)
Gibt es doch, nennt sich PDF. Du glaubst gar nicht, was für sonst einzelstehende Dateiformate man da alles reinpacken kann. 87.123.27.16 21:33, 16. Dez. 2010 (CET)
Ich habe es befürchtet. Für jeden Scheiß braucht man ein anderes Programm (oder gar Gerät). Prognose: Vorher wird das mit den E-Books nichts richtiges. Rainer Z ... 21:32, 16. Dez. 2010 (CET)
Das würde die Situation nicht vereinfachen, sondern noch verkomplizieren. Du bräuchtest weiterhin den jeweiligen Codec (wie bei AVI), und zusätzlich den Dekodierer für's Container-Format. --Eike 22:31, 16. Dez. 2010 (CET)
Okular kann neben PDF und einigen anderen Formaten auch ePub, wenn es mit den richtigen Optionen compiliert wurde, und die ePub-Libary auf dem System vorhanden ist. Und es soll im Rahmen des "KDE für Windows"-Projektes wohl auch für MS-Windows verfügbar sein. Probier es aus. -- Janka 22:29, 16. Dez. 2010 (CET)
Calibre macht so ziemlich von allem in so ziemlich allem.--94.134.204.150 22:55, 16. Dez. 2010 (CET)
@Eike - Du hast völlig Recht - man bräuchte für jedes darzustellende Format das entsprechende Modul - bei Multimediaplayern funktioniert's doch auch bestens - und die haben deutlich höhere Anfforderungen - weshalb sollte das also im Dokuementenbereich problematisch sein?
Hier wäre es sogar eine prima Sache, denn man könnte in die Containerdaten zusätzliche Metainformationen (die der User auch dann ändern kann, wenn er auf die Dokuemntdaten selbst keinen Änderungszugriff hat) einbauen, die das Dokuement sinnvoll beschreiben - eine Art ID3-Tag für Dokuemente - damit die Leute nicht immer krampfhaft versuchen. "sprechende" Dateinamen zu verbrechen - auf diese Weise ließen sich Dokuemente auch viel besser archivieren. Die ID-Informationen in den Containerdaten hätten zudem noch den Vorteil, daß bei einem Update der Datenstruktur nicht an jedem einzelnen Programm rumgearbeitet werrden muß, sondern eben nurr am Container - und da die Struktur einheitlich wäre, ließen sich damit auch unabhängig vom Datentyp alle Metadaten anpassen - egal, ob man das eigentliche Datenformat nun bearbeiten darf oder nicht. Was ist daran schlecht oder kompliziert? Chiron McAnndra 01:05, 17. Dez. 2010 (CET)
Und hier hapert es schon. Ich habe uralte Internetvideos, die ich mir letztens mal wieder ansehen wollte. Pustekuchen, den Codec gibt es nicht mehr, die Entwicklerfirmen auch nicht mehr (u.a. von Konkurenz aufgekauft und dann geplättet). Und von wegen, das Netz vergisst nicht. Ich bin in Sachen Internetrecherche nicht unbegabt, aber selbst auf einschlägigen Seiten ist nix mehr zu finden. Plaintext 07:02, 17. Dez. 2010 (CET)
Kann das sein, dass diverse Unternehmen (IBM, Microsoft, Adobe, Apple etc) Dir Deine Idee geklaut haben? RIFF-Format, NTFS, PDF und AIFF ermöglichen genau dieses. Morgen stehst Du bestimmt beim Patentanwalt auf der Matte, denn es kann einfach nicht sein, dass die mit Deinen Ideen Geld verdienen und Du gehst leer aus. --87.144.87.230 01:14, 17. Dez. 2010 (CET)
Auf dem Amiga gab es schon 1985 das IFF, lange bevor es RIFF, NTFS, PDF oder AIFF (eine Variante von IFF) gab. Ich denke nicht, dass das Konzept, wenn es es jemals war, heute noch geschützt ist. Plaintext 07:02, 17. Dez. 2010 (CET)
@IP 87 - kann es sein, daß Du ein Interpretationstroll bist? Wo hat hier irgendjemand behauptet, daß die Idee neu wäre oder daß man damit Geld verdienen könne? Chiron McAnndra 12:01, 17. Dez. 2010 (CET)
Es mag dir entfallen sein, aber du hattest ausdrücklich behauptet, es gäbe sowas noch nicht. "Ich frag mich eh, weshalb es noch kein Containerformat für Textinformationen gibt". --Eike 12:05, 17. Dez. 2010 (CET)
@Chiron, meißel Dir bitte den Satz „Du weißt die Antwort oder kennst wenigstens Hinweise darauf? Dann antworte so kurz wie möglich, so lang wie nötig, mit Links auf Wikipedia-Artikel oder andere Quellen, die zum Verständnis beitragen.“ aus der Einleitung der Auskunft auf eine Marmorplatte und häng sie Dir neben den Bildschirm. Leider vergisst Du diese Regel häufig und gibst ahnungslose, unqualifizierte Antworten ab. Wenn Du etwas nicht weißt, besteht kein Grund, auf eine Frage der Auskunft zu antworten.--87.144.93.151 17:12, 17. Dez. 2010 (CET)
@Eike - nach wie vor warte ich auff eine Erläuterung, weshalb das Unterbringen verschiedenster "Codecs" das Thema verkomplizieren soll - bei Multtimedia-Dateien scheint es nicht zu komplex zu sein - warum also sollte das bei Textbasierten Informationen ein größeres Problem darstellen? Im Übrigen hast Du beim Zitieren meines "Fehlers" den entscheidenden Nachsatz unterschlagen: - ähnlich wie avi, das ja auch die unterschiedlichsten Film-Formate enthalten kann..
pdf ist beispielsweise zwar als Containerformat konzipiert, aber mir ist nicht bekannt, daß der pdf-reader ein unkonvertiertes korrekt darstellt. Chiron McAnndra 13:16, 18. Dez. 2010 (CET)
Und wieder versuchst du, deine eigenen Aussagen zu verdrehen, statt einfach mal zu sagen "Ich habe mich geirrt." (Auf den Satz warte ich übrigens noch zur Statistik, wo du klar widerlegt wurdest.)
Du, ich weiß um die Komplexität - ich weiß nur nicht, ob ich dir das erklären kann. Ich hab das beruflich gemacht; ich habe unter anderem für den ORF AVI-Codecs geschrieben, und ich kann Lieder davon singen, dass es so kompliziert ist, dass selbst Firmen, die Zigtausende für ihre Geräte nehmen, es ordentlich falsch machen können (was ich dann wieder ausbügeln musste).
Aber du kannst ja mal dein total neues - oder doch nicht neues, je nach Lust und Laune - Containerformat beschreiben. Ein paar Tipps: Achte auf eine saubere Trennlinie, vermeide Redundanzen, pass auf, dass der Container streaming-fähig ist, wenn es der Inhalt auch ist, ... Alles bei AVI und z. B. MPEG-4-Video nicht gegeben.
--Eike 13:22, 18. Dez. 2010 (CET)
Sorry, aber Du hast nunmal die entscheidene Hälfte des Satzes einfach weggelassen - das ist ein Fakt, der mehr zählt, als die Hälfte des Satzes, der natürlich ohne den entscheidenden Anteil etwas völlig anderes bedeutet. Wer hier nicht zugeben kann, einen Fehler gemacht zu haben, ist ja wohl eindeutig (wobei ich darauf wetten würde, daß Du, wenn ich den Kommentar annonym und nur mit IP reingeschrieben hätte, einfach so stehengelassen hättest)
Ich hatte auch keineswegs behauptet, daß es einfach wäre und daß ich sowas aus dem Handgelenk schütteln könnte - sondern lediglich, daß es im Multimediabereich erfolgreich angewandt wird und daß die prinzipielle Technik auf textbasierte Informationen zu übertragen mit Sicherheit nicht dadurch komplizierter wird, daß man nun keine Audio- oder Video-Informationen containiert, sondern stattdessen Texte und Bilder - darüberhinaus braucht man dafür beispielsweise auch kein Streaming - ich jedenfalls kenne kein Dokument, für das man sowas benötigen würde - aber vielleicht hast Du auch dafür Beispiele auf Lager, mit denen Du mir einen Fehler "nachweisen" kannst?
ich habe unter anderem für den ORF AVI-Codecs geschrieben, und ich kann Lieder davon singen, dass es so kompliziert ist, dass selbst Firmen, die Zigtausende für ihre Geräte nehmen, es ordentlich falsch machen können (was ich dann wieder ausbügeln musste) - wenn ich soetwas geschrieben hätte, würdest Du wieder mal versuchen, Dein Geisterfahrer-"Argument" anzubringen. Ich bin mir über die Komplexität des Themmas im Klaren - ich hab mir die Sourcecodes diverser Codes schon angeschaut und weiß, daß das für mich nichts ist - nur hat das überhaupt nichts mit dem Thema und dem Prinzip von Containerformaten zu tun. Chiron McAnndra 15:27, 18. Dez. 2010 (CET)
"weshalb sollte das also im Dokuementenbereich problematisch sein?"
"bei Multtimedia-Dateien scheint es nicht zu komplex zu sein"
"Ich bin mir über die Komplexität des Themmas im Klaren"
Schön, wenn du lernst. Unschön, wenn du das Gefühl hast, du hättest das doch schon immer so gesehen.
Nochmal in kurz: Ich sehe nicht, wie ein Container-Format für Textdateien die Situation verbessern könnte. Du hast auch trotz Nachfrage nichts beschrieben. Beschreib was, dann kann ich dazu eine fachliche Meinung äußern.
--Eike 15:51, 18. Dez. 2010 (CET)
@Eike - Bitte zeig mir die frühere Stelle, die eine Schlußfolgerung zuläßt, wonach is es anders gesehen hätte.
Ich dachte eigentlich, das wäre zu offensichtlich, um es extra zu erläutern. Aber gut:
Wenn ich einen Container verwende, um Dateien zu speichern, kann ich darin auf einheitliche Weise Metainformationen zusätzlich zur eigentlichen Information ablegen, die es den Programmen, welche die Datei darstellen bzw. bearbeiten sollen, erleichtert, mit der Datei umzugehen. Heute muß sich das einzelne Programm um derartige Informationen kümmern, obwohl diese Metainformationen mit dem eigentlichen Dokument inhaltlich wenig zu tun haben. Heute kochtn viele Prtogramme hinsichtlich dieser metainformationen ihr jeweils eigenes Süppchen - was den Umgang mit solchen Dateien unnötig kompliziert. Gäbe es beispielsweise eine einheitliche Regelung für eine Dateibeschreibung, dann könnte man auch komfortaabel diese Dateibeschreibungen gezielt durchsuchen, um Dokumente aufzufinden - die Suche nach solchen Informationen über die Metadaten eines Containers wäre um ein mehrfaches rationeller als wenn man bei jedem Datentyp die spezifischen Eigenheiten der dort verwendeten Metadatenspeicherung berücksichtigen muß.
Wenn ich einen Container vor mir habe, der mir einen guten Teill der Verwaltungsarbeit bereits abnimmt, kann ich mich besser auf den eigentlichen Zweck des Programmierens konzentrieren, nämlich die Darstellung eines Dokuments mittels eines entsprechenden Codecs - ich brauch mich auch nicht mehr um die Anbindung an systeminterne Dinge kümmern, wie etwa das Abspeichern oder archivieren von Dokumenten, denn das erledigt ja das übergeordnete Programm, das mit dem Container umzugehen weiss - und ich muß mir bei einem neuen Datenformat nichtmal mehr Gedanken darüber machen, wo ich im Programm diese Routinen einzubauen habe - denn sie sind ja bereits da.
Über eine eher einheitliche Bedieneroberfläche sollte ich nichts weiter sagen müssen - ich jedenfalls würde das bei einem Anzeigeprogramm für einen Vorteil haltten; ich finde es total lästig, wenn ich nur mal in einem Dokuemnt etwas nachlesen will - und dazu je nach Datentyp mal schneller, mal langsamer ein komplexes Programm geladen wird, das größtenteils aus Programmteilen besteht, die ich zum reinen Lesen der Information gar nicht haben muß - das ist so, als würde ich in jedem neuen Buch am Anfang erstmal einen Schnellkurs in kreativem Schreiben vorgelegt bekommen, bevor das eigentliche Buch anfängt.
Zudem hat ein solches containerorientiertes Darstellungsprogramm den Vorteil, daß es auch Dokumente anzeigen kann, für die man normalerweise ein teures Programm benötigt - der pdf-reader war, soweit ich mich erinnere, in der Anfangszeit auch kostenpflichtig, aber die Verbreitung dieses Formats fand erst richtig statt, nachdem er kostenlos wurde. Es läge daher im Interesse der Softwarehersteller, die reine Anzeigefunktionalität kostenfrei für die Integration in andere Programme zu erlauben - oder gar zur Verfügung zu stellen, da dies der Verbreitung zugute kommt.
Wenn jemand ein Dokument geschickt bekommt oder im Internet finddet, das er gerne lesen möchte, dafür aber kein Programm hat und feststellt, daß ein solchees nicht billig zu haben ist, wird er sich mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit darüber ärgern und es nicht weitergeben. Kann er es jedoch öffnen und lesen - auch wenn er kein Programm besitzt, mit dem er es ändern kann - richtet sich die Verbreitungswahrscheinlichkeit nur noch nach dem inhalt des Dokuments - dadurch wird automatisch die statistische Wahrscheinlichkeit steigern, daß irgendwer irgendwann Dokumente dieses Typs bekommen werden - und das führt letztlich dazu, daß die Wanhrscheinlichkeit, so ein Dokument auch mal (legal) ändern zu wollen, ebenfalls steigt. Chiron McAnndra 17:38, 18. Dez. 2010 (CET)
Ein Nachfrage: Was könnte denn so in dem Container enthalten sein? PDF als Inhalt muss unterstützt werden, oder? --Eike 17:57, 18. Dez. 2010 (CET)
Das sind ja alles interessante böhmische Dörfer. Ich fragte und denke vom anderen Ende her. Computer sind Werkzeuge für Benutzer. Als ein solcher will ich mich möglichst wenig mit Formaten und Programmen herumschlagen, denn das beeinträchtigt die Benutzbarkeit. Dafür wird auf Dauer eine Lösung gefunden werden müssen; es werden zu viele Süppchen gekocht, mit denen umzugehen dann natürlich schwierig ist. Und die Lösung von Apple kanns ja auch nicht sein. Rainer Z ... 18:09, 18. Dez. 2010 (CET)
Das wird IMHO auch noch ein Weilchen dauern, bis sich auch hier allgemeingültige Standards durchsetzen. In anderen Bereichen war es doch genauso, Stichwort Formatkrieg. --Rôtkæppchen68 18:29, 18. Dez. 2010 (CET)
@Eike - Was könnte denn so in dem Container enthalten sein? - Ein Containerformat erfüllt im Grunde eine ähnliche Funktion wie eine Schicht im Schichtenmodell von Netzwerkpaketen - daher ist es natürlich grundsätzlich möglich, jedes beliebige Format hier einzupacken - selbst andere Containerformate. Natürlich wäre es sinnvoll, wenn sich diese den neuen Gegebenheiten anpassen und überflüssiges dort irgendwann wegfällt - aber für die eigtentliche Funktionalität ist das zunächst ohne Belang - in den Metadaten liegen Informationen über den benötigten Codec, die das Darstellungsprogramm auswertet - alles, was zur Verwaltung des Dokuments dient, ist einheitlich und Codec-unabhängig - wie etwa die Darstellung von Miniaturansichten, Anordnung der Fenster, funktionales Inhaltsverzeichnis, usw. - der Codec wird lediglich für die Darstellung im Dokuementenverzeichnis selbst verwendet. Hierbei würde ich auch nicht unbedingt die volle Funktionalität von PDFs haben wollen - für eine reine textuelle bzw. Bildhafte Darstellung ist da viel zuviel formularspezifisches drin - fast den gesamten Javasript-Teil bräuchte man dafür nicht.
@RZ - aber genaau darum geht es doch gerade - mit einem Containerformat wäre die Vorbereitung geschaffen, um mit im Idealfall nur noch einem Programm jedes Dokument anzeigen zu können - unabhängig davon, mit welchem Programm es erstellt wurde.
Chiron McAnndra 23:15, 18. Dez. 2010 (CET)
Ähm, ich meinte sowohl meine Frage als auch meine Nachfrage sehr viel konkreter. Drei Viertel deines Textes ließe sich wohl genauso auf sagen wir Musik-Daten anwenden. Das hört sich eher nach einem allgemeinen Kategorisierungsformat an. Sicher eine sinnvolle Sache, aber es löst kein Darstellungsproblem. Der Programmierer soll mehr Zeit haben, sich drum zu kümmern, und dadurch wird alles gut? Abgesehen davon, dass das so schwammig ist, wie wenn ein Manager von Synergie erzählt, wird dir - wie gesagt, "been there, done that" - so ein Container nicht unbedingt die Arbeit erleichtern, er kann sie auch mächtig erschweren. Und zum Beispiel PDF ist halt deine Kompatibilitätsfalle: Unterstützt du's nicht, müsste massenhaft konvertiert werden. Unterstützt du's, könnte das enthaltene Format schon praktisch alles, was du brauchst, und für's enthaltende bleibt nicht viel übrig - oder du bekommst das angesprochene Redundanzproblem. --Eike 14:13, 19. Dez. 2010 (CET)

@Eike - daß sich vieles davon auch in anderen Bereichen anwenden ließe, liegt im Prinzip des Containerformats begründet - man hat das nicht umsonsst so genannt, denn wie Transportcontainer eignen sich solche Formate für viele Inhalte unterschiedlichster Ausprägung - und nein, ich dachte nicht an ein generellees Containerformat für alle Arten von Dateien - damit wäre das gesamte Themaa lediglich von der Betriebssystemebene auf die Programmebene verlaagert worden, was nicht wirklich etwwas verbessert hätte. Sinnvoll wird soetwas nur dadurch, daß man Kategorisiert und Gruppen mit ähnlichen Anforderungen zu eeinem Container zusammenfasst. Natürlich löst das kein Darstellungsproblem dafür sind die Codecs notwendig. Ich habe auch nicht behauptet, daß damit "alles gut" wird (und ich finde es reichlich abstrus, daß Du hier soetwas implizierst), aber es erleichtert so manches. Du deutest zwar (etwas ominös) an, daß so ein Conttainer auch die Arbeit erschweren könnte, führst das jedoch nicht konkret aus - ich bitte daher um ein erläuterndes Szenario, das eine plausible Erschwerung beschreibt (bitte ohne vage Andeutungen). Ich beschreibe ds auch nicht aus irrgendeinem "strategischen Background" heraus, sonddern weil ich die Entwicklung solcher Container im Multimedia-Bereich als Anwender mitverfolgt habe und unschwer erkennen konntte, wie gut sich besonders avi etablieren konnte. Und ich hatte ja gesagt, daß pdf wichtig ist - nur eben nicht in seiner vollen Ausprägung. Bei der Formulierung Unterstützt du's, könnte das enthaltene Format schon praktisch alles, was du brauchst, und für's enthaltende bleibt nicht viel übrig verstehe ich den Sinn nicht - natürlich "kann" pdf ne ganze Menge - auch mit Word-doc kann man ne ganze Menge anstellen und mit eeiner ganzen Reihe weiterer Programme ebenso - aber das Ziel ist nicht ein Containerformat zu schaffen, das alle gewünschten Funktionalitäten in sich vereinigt, sondern eines, das mit möglichst vielen gängigen Dokumentformaten zusammenarbeitet - es geht nichtt um einen geziel eingesetzten evolutionären Druck hin zu weniger Formaten (jedenfalls nicht primär), sondern darum, den Anwendern den Umgang mit Dokumenten zu erleichtern - der Anwender soll ich sonderlich nachdenken müssen, wenn er ein Dokument anschauen will, sondern es einfach öfffnen und sich dann in einer gewohnten Umgebung befinden, wo er mit dem Dokument genauso verfahren kannn, wie in allen vorangegangenen Beispielen. Wenn er dann doch mal ein Formatt vor sich hat, für das sein Codec fehlt, sollte ein entsprechender Link dieses Defizit beheben können. Erst, wenn er sich die Metadaten anschaut oder in den Beearbeiten-Modus wechselt, wird er mit dem Programm konfrontiert, das dafür zuständig ist. So und jetzt nochmal: was ist daran negativ, wo findest Du einen Fehler im proforma-Entwurf (mehr ist das ja noch nicht)? Chiron McAnndra 15:25, 19. Dez. 2010 (CET)